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Öffnungszeiten:

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Montag – Freitag
8:00
– 12:00 Uhr
Montag, Dienstag
und Donnerstag
15:00 – 17:30
und nach Vereinbarung
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Pflege von Milchzähnen:
Schlechte Zähne sind oft eine Folge schlecht gepflegter Milchzähne
Viele Menschen glauben, die Milchzähne brauchten nicht besonders
gepflegt zu werden, weil man sie ohnehin nicht lange behält. Das
ist ein folgenschwerer und oft auch kostspieliger Irrtum.
Die ersten Zähnchen haben wesentlichen Einfluß auf die
Entwicklung der Kiefer und die richtige Stellung der bleibenden
Zähne.
Damit die nachrückenden, bleibenden Zähne an den richtigen
Stellen durchbrechen können, müssen ihnen die Milchzähne
im Kiefer den nötigen Platz freihalten. Das können sie aber
nicht, wenn sie vorzeitig verloren gehen. Denn die Nachbarzähne
kippen in die entstandene Lücke. Jene verengt sich, und der
durchbrechende bleibende Zahn kann sich nicht richtig in die Zahnreihe
einordnen: Er wächst schief.
Milchzähne sind besonders durch Karies gefährdet
Dafür, daß Milchzähne so leicht Karies bekommen, gibt es mehrere Grunde:
* Kinder essen mehr Süßes als die Großen,
* Kinder putzen ihre Zähne noch nicht so gut,
* Milchzähne haben noch einen weicheren Schmelz.
Um diese Ursachen der Karies wirksam zu bekämpfen, ist es wichtig,
Mund und Zähne regelmäßig und richtig zu pflegen und
zweimal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen, damit die Zähne
kontrolliert, eventuell behandelt und auch Zahn- und
Kieferfehlstellungen moglichst frühzeitig erkannt werden
können.
Zahnpflege muß mit dem ersten Zahn beginnen
Ist das erste Zähnchen da, muß es mit einem Mulläppchen
oder mit einem Wattestäbchen behutsam sauber gewischt werden.
Wenn Ihr Kleines etwas größer ist, können Sie ihm seine
eigene (kleine) Zahnbürste anvertrauen, damit es lernt, richtig
mit ihr umzugehen. Vielleicht gewöhnt sich Ihr Kind sogar schon
daran, regelmäßig die Kauflächen der Zähne allein
zu putzen. Die Zahnpflege lernt sich übrigens viel leichter, wenn
Sie ein Spiel daraus machen.
Daß Sie es sind, der Ihrem Kind die Zähne richtig putzt, braucht dabei gar nicht aufzufallen.
Im Kindergartenalter geht es rund
Mit 4 bis 5 Jahren können Kinder lernen, daß die Zähne
nicht durch Hin- und Herschrubben mit der Zahnbürste geputzt
werden, sondern durch kleine kreisende Bewegungen.
Dennoch ist es nach wie vor Aufgabe der Eltern, bei ihren Kindern
für die richtige Zahnpflege zu sorgen. Dazu gehört auch,
daß sie ihnen die Zähne nachputzen.
Damit das richtige Zähneputzen möglichst bald zu einer guten
Gewohnheit wird und kein Zahn zu kurz kommt, soll immer die gleiche
Reihenfolge eingehalten werden: zum Beispiel von rechts nach links,
erst oben dann unten, erst die Außen-, dann die Innenflächen
und zuletzt die Kauflächen. Und das jeweils beim letzten Zahn
beginnend, langsam nach vorn wandernd, um beim letzten Zahn der anderen
Seite aufzuhören (Erwachsene sollten mit den schwieriger zu
reinigenden Innenflächen beginnen).
Wer seine Kinder zu gründlichem Zähneputzen anspornen will,
macht das mit Färbetabletten (wobei eine halbe in der Regel
vollkommen ausreicht). Sie färben alles rot, was noch nicht sauber
ist, und sind damit auch eine gute Erfolgskontrolle.
Der Sechser ist besonders wichtig
Gemeint ist der erste große, bleibende Backenzahn (der häufig mit einem Milchzahn verwechselt wird).
Er beeinflußt die Stellung und Ausrichtung aller später
durchbrechenden Zähne. Darum muß der Sechser (oder auch
Sechsjahr-Molar) besonders gründlich gepflegt werden.
Auch beim Zähneputzen sollten die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen.
Fördern Sie die Neugier und den Nachahmungstrieb Ihres Kindes, zum
Beispiel indem Sie sich gemeinsam die Zähne putzen. Dann lernt es
nochmal so leicht, wie man es richtig macht:
* 3 x täglich 3 Minuten nach dem Essen und grundsätzlich nach dem Genuß von Zucker.
Nach einiger Zeit und Übung wird Ihrem Kind die Zahnpflege ebenso
selbstverständlich wie die Körperpflege sein. Für die
Mühe in der Anfangszeit wird es vielfach belohnt - mit einer
besseren Gesundheit der Milchzähne und der bleibenden Zähne.

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